Wird Lunzenau bald zu einer Kampfsport-Hochburg? Drucken

Holger Reichel trainiert in der Muldestadt regelmäßig die neueste Fortschritt-Abteilung Judo

Lunzenau (SCU). Ob Lunzenau künftig zu einer Judo-Hochburg wird, bleibt abzuwarten. Tatsache ist: Seit einigen Tagen haben Interessenten in der Muldestadt zumindest die Möglichkeit, diesen Kampfsport zu erlernen. Judo ist die jüngste der jetzt elf Abteilungen des engagierten Sportvereines Fortschritt Lunzenau und erlebte kürzlich im Sportraum der Grundschule „Zu den Linden“ seine Trainings-Premiere: „Mit 15 Teilnehmern im Alter zwischen 6 und 15 Jahren war das Auftakt-Training ordentlich besucht“, schätzte Judo-Trainer und Abteilungsleiter Holger Reichel den Abteilungs-Start positiv ein. „Die Teilnehmer haben zwar recht unterschiedliche sportliche Voraussetzungen, aber auch zum zweiten Training waren immerhin 10 Leute dabei.

Das kann sich sehen lassen“, so Reichel, der in seiner aktiven Zeit Vize-DDR-Meister war und zwischen 1977 und 1981 Mitglied im Judo-Nationalmannschaftskader. 1981 beendete ein Sportunfall seine aktive Laufbahn. Bevor Holger Reichel nach Lunzenau kam, war er 15 Jahre lang in Königslutter (Niedersachsen) Judo-Trainer, hat also genügend Kompetenz, um den jungen Lunzenauern diesen Kampfsport ordentlich zu vermitteln. Er hat auch schon einige Fans in seiner Trainingsgruppe: „Der ist klasse!“. Das fanden jedenfalls die Geschwister Helen (8 Jahre) und der sechsjährige Karl Karsch aus Göritzhain nach den ersten beiden Trainingstagen. Immer dienstags und mittwochs jeweils zwischen 17.30 und 19 Uhr findet in der Grundschule „Zu den Linden“ das Fortschritt-Judo-Training statt. Interessenten können gern einfach mitmachen.
 
Lunz-Judo-Premiere3-3-10-11SCU.jpg
 
BT: Ein vielversprechender Auftakt: 15 Mädchen und Jungen waren beim Auftakt-Training der neuen Fortschritt-Abteilung Judo mit dabei. Hinten: Trainer Holger Reichel. Foto: Uwe Schönberner
 
< Zurück
Advertisement
TDL Lunzenau

Herzog Versicherung
Mitglied werden