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Lunzenauer für den Ernstfall gewappnet! Drucken

Fortschritt und Pflegeheim nutzen gemeinsam Defibrillator / Technik vorgestellt

Lunzenau (SCU). Es wünscht sich sicher niemand, aber es kann jederzeit passieren: Herzstillstand. „Dann kommt es auf jede Minute an“, betont Anita Müller vom Malteser Hilfsdienst Chemnitz anlässlich der offiziellen Vorstellung des neuen Defibrillators im Sportcamp des SV Fortschritt Lunzenau. „Gemeinsam mit einer gezielten Herz-Druck-Massage kann ein solches Gerät Leben retten.

 
Deshalb haben wir uns um diese Technik bemüht“, betont Fortschritt-Präsident Eric Braun. „In mehreren Bundesländern ist ein Defibrillator bei Massen-Veranstaltungen bereits Pflicht“, weiß Braun, „und da wollen wir die Zeichen der Zeit nicht verschlafen“, ergänzt er.
Im Vorstand des Vereines gab es nun Überlegungen, wo ein solches Gerät am effektivsten positioniert werden könnte. Wegen des äußerst günstigen Standortes des Pflegeheimes Seniorenhaus Muldental an der Rochlitzer Straße unmittelbar in der Nähe von Wohngebieten, Supermarkt und Fortschritt-Stadion, sprach er deshalb Petra Graichen, die Seniorenhaus-Leiterin, an. Graichen war sofort begeistert, den Schockgeber fachmännisch zu betreuen.
Man einigte sich darauf, dass der Defibrillator im Vorraum des Pflegeheimes permanent zugänglich sein soll. Müller machte während der Vorstellung des Gerätes darauf aufmerksam, dass der Defibrillator eine sinnvolle Ergänzung zur Herz-Lungen-Massage ist, damit es bei Ohnmächtigen zum Wiedererlangen des Herz-Sinus-Rhythmuses kommt. „Die Anwender brauchen keine Scheu vor diesem Gerät zu haben: Es besitzt eine Sprach-Wiedergabe. Diesen Anweisungen muss nur exakt Folge geleistet werden - es ist für den absoluten Leihe gemacht“, betont sie ausdrücklich.
 
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BT: Petra Graichen (links), Chefin des Lunzenauer Seniorenhauses Muldental, Eric Braun und Anita Müller präsentieren den neuen Defibrillator. Foto: Uwe Schönberner
 
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