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SV Fortschritt Lunzenau unterliegt Magdeburger Traditionsmannschaft knapp mit 3:4 (2:1)!
 
Haben sie nur mit ihrem Gegner gespielt oder waren sie wirklich am Rande einer Niederlage? Der SV Fortschritt Lunzenau hat gegen die Magdeburger Traditionsmannschaft mit 3:4 (2:1) verloren. Über 500 Zuschauer sahen das Spiel anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums. Und wer am Samstagnachmittag nicht im Stadion an der Rochlitzer Straße weilte, der hat etwas verpasst.
 
Ein vorsichtiges Abtasten gab es nicht, von Anfang an war richtig Tempo in der Partie, die über zweimal 40 Minuten ausgetragen wurde. Schon in der 3.Minute taucht FCM-Stürmer Peter Köhler frei vor Sven Kühnel auf, doch der Lunzenauer Torwart klärte. Auch der Volleyschuss von Axel Dominie (6.) geht (noch) am Tor vorbei. Lunzenau spielt dann auch mit. Andreas Großer zieht in Arjen-Robben-Manier in die Mitte und schießt, aber Uwe Klaeger zeigt, dass er nichts verlernt hat. Bei der anschließenden Ecke hat Tommy Haeder die große Chance, gegen seinen Großcousin zu netzen, doch er trifft freistehend am zweiten Pfosten den Ball nicht richtig. In der zwölften Minute wird Köhler wieder steil geschickt, doch Kühnel ist einen Schritt schneller am Ball. Lunzenau spielt weiter mit, trifft alles, aber noch nicht das Tor. Ringo Naumanns Schuss landet auf einen Auto, das für Autoteile wirbt. Matthias Müllrich macht es kurz danach besser und vollstreckt eiskalt ins kurze Eck zum 1:0 für die Gastgeber (22.). Magdeburg will sofort kontern, doch Dirk Baumanns Konter verfehlt knapp das Tor. Wolfgang Seguin fängt schon an zu fluchen. Sekunden später hat er noch mehr Grund dazu. Lunzenaus Mittelfeld-Motor Falk Rosin spaziert ungestraft durchs Mittelfeld, bedient Müllrich, der ungehindert sein zweites Tor macht (25.). Magdeburg drückt jetzt auf den Anschluss. Axel Wittke zieht einen Freistoß knapp über das Tor, danach verzieht Siegmund Mewes knapp nach einer Seguin-Vorarbeit (31.). In der 35.Minute war es dann aber soweit. Baumann schickt mit einem langen Ball Köhler auf die Reise, der muss den Ball nur noch am Torwart vorbei ins Netz schieben: 2:1. So gehen beide Mannschaften in die Pause.
Aus selbiger kommen die Lunzenauer besser heraus. 20 Sekunden waren im zweiten Durchgang gespielt, als Müllrich seinen dritten Treffer macht. Wieder wunderbar bedient von Falk Rosin. Wenig später beginnt die Zeit der Wechsel. Vor allem bei Lunzenau kommt dadurch der Spielfluss abhanden. Sven Potyka köpft in der 56.Minute nach einer Schößler-Flanke das 3:2. Nun spielt nur noch Magdeburg. Seguin und Wittke vergeben Chancen im Sekundentakt, in der 67.Minute liegt der Ball schließlich im Netz. Doch das Tor von Frank Siersleben wird nicht gegeben - Abseits. Drei Minuten später war es soweit. Mewes ist per Kopf nach einem Wittke-Freistoß zur Stelle. Und in der 76.Minute macht Siersleben doch noch sein Tor. Aufgrund einer ganz starken letzten halben Stunde hat sich die 1.FCM-Traditionsmannschaft diesen Sieg hart erarbeitet und verdient.
 
1.FCM-Trainer Jürgen Brennecke: "In der zweiten Halbzeit habe ich Gänsehaut bekommen. Das heute war das beste Spiel, was ich dieses Jahr gesehen habe. Besonders stolz bin ich auf Siegmund Mewes und Wolfgang Seguin. Wie die beiden in ihrem Alter noch mitmachen, ist fantastisch."
 
Lunzenaus Mannschaftsleiter Bernd Köhn: "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und gesehen, dass wir auch besser als in den bisherigen Punktspielen sein können."
 
SV Fortschritt Lunzenau: Sven Kühnel - Thomass Ullmann, Jens Graf, Michael Kraneis, Danny Seidling - Marcel Schubert, Falk Rosin, Ringo Naumann, Andreas Großer - Tommy Haeder, Matthias Müllrich (Sven Mehner, Ronny Ahnert, Steve Kromeyer, Torsten Kühnel, Stefan Seiler, Philipp Landgraf, Christian Jänsch)
 
1.FC Magdeburg: Uwe Klaeger - Detlef Schößler, Dirk Stahmann, Frank Siersleben, Siegmund Mewes - Axel Dominie, Wolfgang Seguin, Axel Tyll, Dirk Baumann - Axel Wittke, Peter Köhler (Sven Potyka, Markus Ricks, Carsten Beyer)
 
Tore: 1:0/2:0/3:1 Matthias Müllrich (22./25./41.), 2:1 Peter Köhler (35.), 3:2 Sven Potyka (56.), 3:3 Siegmund Mewes (70.), 3:4 Frank Siersleben (76.)
 
Zuschauer: 581
Schiedsrichter: Steffen Kreßner (Mühlauer FV 1912) 
 
 
(Text von Robin Seidler - Freie Presse)
 
 
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